Balanced ScoreCard

Bei einer BSC (“ausgewogener Berichtsbogen” ) handelt es sich um ein System von Kennzahlen, welches eng mit dem Zielsystem des Unternehmens verknüpft ist und zur regelmäßigen Überwachung des Geschäftsverlaufs dient.

Die BSC enthält neben Vergangenheitszahlen auch solche, die als Frühindikatoren dienen.

Die Reduktion und der ausgewogene Inhalt machen sie ideal für Führung und Kommunikation im Unternehmen!

In der Regel erfordert die Einführung einen vorherigen Strategieprozess des Unternehmens, damit das Zielsystem geklärt und bei den Beteiligten verankert wird. Die Aufnahmen der BSC Messgrößen, für die Entwicklung der Erfolgspotenziale, ist dabei sehr wichtig. Sie sind ebenfalls von strategischer Bedeutung für den zukünftigen Markterfolg!
Eine BSC unterteilt sich in 4 Felder, für die jeweils mehrere Kennziffern definiert und ständig beobachtet werden.

 

Nutzen der BSC

  • hilft Ursache-, Wirkungs-Beziehungen aufzudecken. Die Finanzziele werden durch 3 Kategorien von nicht-monetären Perspektiven ergänzt
  • macht Strategien und deren Umsetzung deutlich, fördert die klare Kommunikation darüber
  • bricht strategische Ziele in operative Maßnahmen herunter
  • macht Strategien und deren Umsetzung messbar und ermöglicht zukunftsorientiertes Controlling
  • hebt die alte Kluft zwischen „harten“ und „weichen“ Faktoren auf
  • fokussiert auf die strategierelevanten Faktoren mit dem größten Hebeleffekt für die Unternehmensvision
  • fördert einen kontinuierlichen strategischen Lern- und Entwicklungsprozess
  • macht Erfolgspotenziale/ Leistungstreiber erkennbar

Prozess-Perspektive

Finanzielle Perspektive

Mitarbeiter-Perspektive

Kundenperspektive

 

 

Grundidee

Damit sind in der BSC die 3 Haupt-Stakeholder Gesellschafter, Kunden und Mitarbeiter enthalten.

Innerhalb der Felder erfolgt die Darstellung natürlich zahlenmäßig und graphisch nach:

    • Zielgröße
    • Messgröße
    • Vorjahr
    • laufendes Jahr
    • Soll für das laufende Jahr

Grundidee der BSC ist, dass es Ursache-Wirkungs-Beziehungen gibt, und die Feldinhalte, gerade bei den Prozessen, die Ursachen der späteren Ergebnisse aufzeigen.

Es werden somit nicht nur Kennziffern auf der Ergebnisebene, sondern auch auf den darüber liegenden Ebenen verfolgt z.B. Aktivitäten, Potenziale.

 

 

Weitere Informationen zur Balanced Scorecard unter den Stichworten:

Unternehmensvision

Strategieprozess

Stakeholder-Value und Marketing

Rating

Tipi-Modell (Ebenen und Felder)

 

Literatur

Kaplan Robert S., Balanced Scorecard, Schäffer-Poeschel Verlag 1997

Kaplan nimmt für sich in Anspruch, die BSC 1992 erfunden zu haben.

 

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