Marketing Mosaik

Ein Unternehmen lebt vom und für den Markt, sowie für den Kunden. Dementsprechend organisiert sich das Unternehmen auch.
Das Marketing-Mosaik zeigt die Bausteine auf, die sich dabei zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen. Angestrebt wird dabei ein möglichst kundenorientiertes Denken im Unternehmen. Gerade in Produktionsunternehmen ist das nicht so einfach.
Im Folgenden sind die einzelnen Elemente des Marketing- Mosaiks skizziert:

 

1. Marketing-Ziele
Welche internen (z.B. Produktentwicklungen, Kampagnen- Vorbereitung) und externen (z.B. Umsätze, Gebietsneubesetzungen) Ziele hat das Unternehmen? Die Marketingziele
sind wiederum Teil der Unternehmensvision. Gibt es eine solche? Stellt diese den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt? Strahlt sie durch die darin enthaltenen Werte eine Sogwirkung auf die Beteiligten aus? Macht sie die angestrebte Einzigartigkeit zur Kundenproblemlösung deutlich?

 

2. Marketing-Planung
Gibt es über die Finanzplanung hinaus eine Planung? Welche Maßnahmen sind z.B. für das kommende Jahr zur Erreichung der Ziele geplant (Außendienstbesetzung, Werbebudget, Sortimentsveränderungen, Preispolitik etc.)?

 

3. Marketing-Controlling
Wie ist sichergestellt, dass Veränderungen in den Zielerreichungen (Soll-Ist-Vergleiche) auch Anpassungen von Maßnahmen, ggf. auch Zielkorrekturen auslösen? Wo gibt es “kritische” Punkte?

 

4. Marketing-Mix
Die eigentlichen absatzpolitischen Instrumente, in der Regel in der 4-er Einteilung

  • Produkt/Leistung/Service
  • Preise und Konditionen
  • Kommunikation auf verschiedenen Medien, unter besonderer Berücksichtigung der neuen "social-media"
  • Distribution

Das Marketing-Mix zeigt, wie das Unternehmen mit den Kunden in Kontakt tritt und was es dabei anzubieten hat. Dafür steht in der obigen Abbildung symbolisch der Blumenstrauß mit dem das Unternehmen sich nach außen präsentiert. Wo gibt es hier Ansatzpunkte und Notwendigkeiten der Verbesserung?

 

5. Marketing-Informations- Aktivitäten
Für den optimalen Einsatz der 4 absatzpolitischen Instrumente werden Informationen benötigt. Sind die Informationsbedürfnisse klar? Wie können diese Informationen von innen (z.B. Lieferzeiten, Preise, alte Umsatzdaten) und außen (z.B. Kundenkontakte, Medieninformationen) beschafft werden.
Wie muss eine entsprechenden Datei (MDA = Marketing- Daten-Akte) aufgebaut und gepflegt werden? Wie ist die Organisation der Kommunikation bzw. des Zugriffs darauf?
Das wichtigste dabei: Beschäftigen Sie sich fortlaufend mit der Frage, warum die Kunden bei Ihnen kaufen? Kennen Sie Ihre Kunden und deren Bedürfnisse?
Das Institut bietet hierfür Telefonaktionen zu günstigen Preisen an “Der Kunde, das unbekannte Wesen”. Auch aus den Social-Media-Communities kann man viele Informationen gewinnen.

 

6. Marketing-Organisation
Gibt es eine Regelung der Zuständigkeiten und Verantwortung nach möglichst gleichartigen Kunden- bzw. Zielgruppen?
Schaffung eines schnellen Informationsflusses und optimaler Kommunikation der Beteiligten. Wie kann ein Höchstmaß an Flexibilität und Eingehen auf Kundenbedürfnisse ermöglicht werden – mit der nötigen Kompetenz dazu? Natürlich geht das Marketing-Instrument der “Absatzmethode” mit der Organisation des Außendienstes und der Zusammenarbeit des Innendienstes in das Element der Marketing-Organisation über.

 

Kundenorientiertes Denken als Resultat
Ist das gesamte Mosaik gut aufeinander abgestimmt und wird es voll gelebt? Dann würde sich im Unternehmen ein kundenorientiertes Denken im Gleichgewicht zum eigenen Erfolgsdenken entwickeln. Die Qualität der Arbeit steht damit im Einklang: Sachkompetenz (u.a. durch Produktkenntnisse), Problemlösungsdenken, Zielorientierung, Flexibilität, Zuverlässigkeit nach innen und außen.

Das Stichwort konsequente Kundenorientierung ist eine Fortentwicklung über den instrumentellen Aspekt der obigen Marketing-Bausteine hinaus. Heute spricht man noch weitergehend für die gesamte Zukunftsorientierung vom Customer-Relationsship-Management CRM.

 

 

Das Institut unterstützt und begleitet Sie bei Ihrem Marketing
bei der Weiterentwicklung aller strategischen Fragen des Marketingkonzeptes im vorstehenden Sinne. In vielen Fällen liegt der strategische Engpass des Unternehmens im Marketing.

Als besonderen Service des Instituts können Sie eine Arbeitscheckliste von 6 Seiten hier als pdf-Dokument downloaden: Checkliste Marketing.

 

Weitere Informationen zum Marketing unter den Stichworten

Ziele (Allgemein)

Unternehmensvision

Kundenbefragung

Einzigartigkeit und Positionierung

Zielgruppen

Konsequente Kundenorientierung

Kundenorientierung firmenintern

Engpasskonzentrierte Strategie

Social-Media-Marketing

 

Literatur
Friedrich K., Seiwert L. J. Geffroy
E.K., Das neue 1x1 der Erfolgsstrategie, GABAL Verlag

Dies ist eine exzellente Darstellung des Themas Kundenorientierung und wie man es konkret besser machen kann, zugleich ein komprimiertes Arbeitsbuch mit vielen Checklisten. Die derzeit verfügbare kürzeste Darstellung der EKS.

 

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