| Persönliches Wachstum |
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Was ist Persönliches Wachstum? Eine erste Definition könnte lauten: Beim Persönlichen Wachstum geht es um die Erweiterung der Handlungskompetenz, also darum, dass man Dinge tun kann, die man vorher nicht konnte.
Beispiele von Persönlichem Wachstum 1. Beispiel Nicht das Lernen einer neuen Fremdsprache ist Persönliches Wachstum, sondern das Ausmerzen des Glaubenssatzes "Ich kann keine Sprachen lernen". Entweder geschieht Persönliches Wachstum dabei vorher, indem ich das Denkmuster aufgebe oder während des Sprachenlernens durch das Tun und den Erfolg, der sich dabei einstellt
2. Beispiel Das Ändern von Glaubenssätzen und das Lernen von Methoden sind jeweils und auch in Kombination nicht schon an sich Persönliches Wachstum. Sie sind nur der Weg dahin. Das Ergebnis, was sich einstellt, ist eine Offenheit des Handlungsspielraumes. Auf der Ebene des Könnens.
3. Beispiel Eine Psychotherapie kann Persönliches Wachstum bewirken, indem innere Blockaden aufgelöst werden, so dass sich neue Handlungsmöglichkeiten auftun.
4. Beispiel Persönliches Wachstum geschieht viel durch Offenheit, sich einlassen zu können (d.h. letztlich wieder innere Schranken abzubauen). Dies kann bei jungen Menschen vor allem durch Vorbilder geschehen. Dies wird vor allem bei der (sportlichen) Jugendarbeit sichtbar: Viel geschieht bei den Jungen (oder auch Mädchen) alleine dadurch, dass der Trainer/die Trainerin da ist und "etwas" vorlebt, so den Raum für tiefen Austausch schafft, so dass die Jugendlichen merken, dass es den anderen genauso geht. Durch die dabei entstehende Betroffenheit geschieht Persönliches Wachstum: Die Frauen/Männer sind selbst-sicherer, gehen neue Wege, die sie vorher vielleicht gesehen haben, sich aber nie getraut hätten, weil es un-normal gewesen wäre. Es ist das Finden von sich selbst, der eigenen Macht, dem Vertrauen in sich durch sich. Mit Azubis in Unternehmen könnte dies bei guter Betreuung ähnlich verlaufen.
Die Ebenen Beim Persönlichen Wachstum kommen 3 Ebenen des Tipi-Modells ins Spiel:
Kategorien des Wachstums Das Wachstum äußert sich meist in der der rechten Spalte in den Kompetenzen. Für mich ist Persönliches Wachstum etwas, was sich auf die Stärken den Menschen bezieht. Hier kommt also schon der Begriff der Stärken rein, der von Ressourcen von Potenzialen ggf. abgegrenzt werden muss. Stärken grenzen sich von Nicht-Stärken (H. Wagner) ab. Bei Eigenschaften ist die Polarität von Bedeutung, d.h. es gibt für alle Eigenschaften ein zuviel - das werden dann die Schwächen. (Entwicklungsquadrat, Schulz von Thun) Ein Wachstum würde hier in der Möglichkeit der Flexibilität (auch ein NLP-Begriff) bestehen, des gesunden Pendels zwischen Eigenschaften, die in der jeweiligen Situation gebraucht werden. Bei Kenntnissen und Fähigkeiten ist ein ständiger Zuwachs möglich.
Jetzt entsteht wieder die Frage: Wie ist Persönliches Wachstum dann erkennbar. Manchmal durch einen Test direkt auf der Stärkenebene (z.B. einen Sprachtest), meist aber mehr durch die Beobachtung von Handlungen, also im Tipi-Modell auf der Verhaltensebene. Oder beim Verkaufen: auf der Ergebnisebene.
Kategorien von Stärken Wir unterscheide in dem Buch „Der Turnaround" 6 Basisstärken als Grundlage für den Lebenserfolg. In Anlehnung an Gardners multiple Intelligenzen und die Diskussion um den EQ nenne ich sie
Wege zum Persönlichen Wachstum
Bewusste Steuerungsmöglichkeiten für die Arbeit an dem eigenen Persönliches Wachstum sind: a) Reines Lernen bei einigen dieser Intelligenzen, z.B. Fakten über Finanzen, Zeitmanagement etc. b) Arbeit an den Glaubenssätzen, wobei der tiefste GS, der dabei eine Rolle spielt: warum sind wir auf der Welt? Etwa um darin zu lernen? Die Arbeit des Instituts am Persönlichen Wachstum Dies ist ein Versuch, einen sehr komplexen Begriff abzuhandeln. Die Arbeit des Instituts hat genau Persönliches Wachstum jedes Teilnehmers auch in den firmeninternen Workshops zum Ziel. Weitere Stichworte zum Thema Persönliches Wachstum
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