Tipi-Modell (Ebenen und Felder)

Die 8 Ebenenen
Diese 8 Ebenen sind eine Weiterentwicklung von Dr. Müller der “Logische Ebenen” der NLP (G. Bateson und R. Dilts) und der Ebenen der Gestaltung von R. Mann. Sie beziehen in der vertikalen die Stakeholder (Zielintegration) (bzw. die persönlichen Lebensfelder der Work-Life-Balance) ein. Zugleich wird damit auch eine Brücke zur Balance Score Card geschlagen. Sie sind ein äußerst hilfreiches Modell für individuelle und firmeninterne Gestaltung von Veränderungen und von Lernen.

Die 6 unteren Ebenen sind im obenstehenden Schema als Pyramide dargestellt. Darüber öffnet sich die Pyramide wieder wie ein Indianerzelt (Tipi), weil nach der Nabelschau der 6. Identitätsebene die Abhängigkeit vom Umfeld betrachtet werden muss.

 

Die 4 Felder
Sowohl für den Menschen als auch für das Unternehmen lassen sich in der horizontalen die 4 Felder unterscheiden. Diese setzen sich von unten nach oben (in die Pyramide hinein) fort.

Für den Menschen (Beispiele)

 

Gesundheit
Finanzen
  • Gesundheit
  • Gute Stimmung
  • Ausreichendes Einkommen
  • Lebensversicherung
Familie und Beziehungen
Beruf und Arbeitsplatz
  • Stabile Partnerschaft
  • Gut geratene Kinder
  • Spaß an der Arbeit
  • Ständiges Weiterlernen

 

Im Unternehmen (Beispiele)

 

Organisatorische Gesundheit

Finanzen & Rendite
  • effiziente Prozesse
  • klare Organisation
  • Eigenkapitalquote
  • Umsatzrendite
Engagierte Mitarbeiter Leistung und Kundennutzen
  • gutes Betriebsklima
  • Kommunikation
  • Image bei Kunden
  • Innovationen

 

Hierarchie der Ebenen
Kennzeichnend für das Modell dieser Ebenen ist, daß die jeweils obere Ebene die darunter liegende “dominiert”.

  • Die Ergebnisse, die sichtbare Situation, werden vom Verhalten, vom Tun (der darüber liegenden Ebene) bestimmt.
  • Die Handlungen, das Verhalten (die Kostenströme) hängen entscheidend von den Fähigkeiten bzw. Erfolgspotentialen ab.
  • Die Fähigkeiten und Erfolgspotentiale entwickeln sich nicht von selbst, sondern werden von den Denkmustern (Glaubenssätze und Werte) bestimmt.
  • Bei den Denkmustern und Werten handelt es sich um verdichtete Überzeugungen. Hierbei ist die Frage des Warum und Wozu wichtig.
  • Darüber fungiert die Ebene der Identität (firmenintern: Positionierung) als Steuerzentrale, die jedoch tief im Inneren über die Intuition mit ganzheitlichen Zusammenhängen verbunden ist : hier kommen zunächst die Marktpartner ins Spiel und dann als Unternehmensmission die Frage, welchen Partnern das Unternehmen welchen Nutzen bieten will (Einzigartigkeit).
  • Alle Ebenen zusammen, aber mehr von unten - der sichtbaren Ergebnisebene - bildet als Projektion in die Zukunft die Unternehmensvision.

 

Anwendung
Was kann man nun mit diesem Modell anfangen? Es hat den Nutzen, bis zu den höheren und tiefer wirksamen Steuermechanismen in unserem Leben und in den Unternehmen vorzudringen.

Wir können uns in der Unternehmensführung fragen, auf welchen Ebenen angesetzt werden soll. Es ist klar, dass wir uns nicht allzulange auf den unteren Ebenen aufhalten, wenn wir wissen, dass die Steuerung von den oberen Ebenen geschieht. Des weiteren ist das Modell bei folgenden Fragestellungen hilfreich:

  • Situations- und Problemanalyse
  • Zielbestimmung
  • Lernen und Veränderung
  • Persönlichkeits-/Unternehmensanalyse

durch gedankliche Schritte, die jeweils tiefere Einblicke erlauben.

In der innerbetrieblichen Anwendung werden die “Ebenen der Veränderung" als Modell eingesetzt. Die Projektion auf die Zukunft, wie es laufen soll, wenn intern alles bestens funktioniert, stellt die Vision des Unternehmens dar.

 

  • Bilanz (Aktiva, Passiva) – Ebene der Materie
  • GuV (Umsätze, Kosten) – Ebene der Bewegung
  • Denkmuster – Ebene des Geistes (Mentale Modelle)
  • Werte - was ist wichtig? Diese liegen hinter den Zielen.

Jeweils ein Beispiel zum Persönlichen und unternehmerischen Einsatz finden Sie >>>hier.

Die Arbeit des Instituts ist stark vom Konzept dieser Ebenen geprägt.

 

Weitere Informationen zum Tipi-Mell der 8 Ebenen unter den Stichworten

Werte

Denkmuster

Stärken

Einzigartgkeit

Work-Life-Balance

Balanced Score Card

NLP

Zielintegration

Unternehmensvision

Vision - Persönlich

das ganze Modell wird beschrieben im Wirtschaftsroman "Der Turnaround"

 

 

 

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